Audi Nuvolari als erster Hybrid
Die Marke Audi (Audi) hat den Nuvolari präsentiert, ein Modell, das als erster Hybrid-Supersportwagen des Herstellers in Erscheinung tritt.
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Audi hat den Nuvolari als seinen ersten Supersportwagen mit einem Hochleistungs-Hybridantrieb vorgestellt, der Formel-1-Technologie in die Straßenfahrzeuge der Marke bringt. Das Modell leistet imposante 1.001 PS, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h und avanciert damit zum leistungsstärksten und schnellsten Serienfahrzeug in der Geschichte von Audi. Die Produktion ist auf lediglich 499 Einheiten limitiert, wobei die Auslieferungen in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen sollen.
Der Nuvolari beschleunigt unter definierten Batteriekonditionen in 2,6 Sekunden von null auf 100 km/h und in 6,8 Sekunden auf 200 km/h. Audi verbindet diese beeindruckenden Werte mit Technologien, die aus dem Formel-1-Wissen entwickelt wurden, darunter das Hybridsystem, der prädiktive Quattro-Antrieb, aktive Aerodynamik und ein neuer Audi Space Frame (ASF) mit Carbon-Außenhaut.
Ein V8-Biturbomotor arbeitet mit drei Axialfluss-Elektromotoren zusammen, um die Systemleistung des Nuvolari zu erzeugen. Zwei Motoren sind an der Vorderachse platziert und steuern die variable Drehmomentverteilung, während ein dritter den mittig eingebauten Motor und das Getriebe unterstützt. Eine kompakte Lithium-Ionen-Batterie komplettiert das Hybridsystem.
Audi (Audi) entwickelte eine vorausschauende Fahrwerksregelung namens „quattro predictive ride“, um Änderungen der Fahrbahnhaltung frühzeitig zu erkennen. Das System erfasst Lenkbewegungen, Beschleunigung und Fahrzeugbewegungen und passt Drehmoment, Bremsen sowie aerodynamische Last an, noch bevor die Traktion nachlässt. Mehrere Fahrmodi ermöglichen es dem Fahrer, Effizienz, Komfort, Agilität oder maximale Fahrleistungen zu priorisieren, während der Rennstreckenmodus eine detailliertere Kontrolle bietet.
Der neue Audi Space Frame nutzt eine Kohlefaser-Außenhaut, um das Gewicht zu reduzieren und die Struktursteifigkeit zu erhöhen. Kohlefaserverstärkter Kunststoff bedeckt nahezu jedes Karosseriebauteil, wobei Fertigungsmethoden aus der Formel 1 zum Einsatz kommen. Geschmiedete Zentralverschlussräder feiern ebenfalls ihre Serieneinführung bei Audi.
Eine aktive Aerodynamik passt Luftwiderstand und Abtrieb je nach Geschwindigkeit und Fahrbedingungen an. Ein verdeckter S-Kanal, ein Heckdiffusor und ein adaptiver Heckflügel arbeiten zusammen, um das Fahrzeug in Kurven und beim Bremsen zu stabilisieren. Der Fahrer kann auf Geraden auch ein System zur Reduzierung des Luftwiderstands aktivieren, während der Flügel automatisch den Abtrieb erhöht, wenn eine größere Kontrolle erforderlich wird.
Das Energiemanagementsystem verknüpft Leistungsabgabe, Drehmomentverteilung und Rekuperation. Es gewinnt Energie beim Segeln und Bremsen zurück, indem es in vielen Alltags- und Leistungssituationen elektrische Verzögerung nutzt, bevor die hydraulischen Bremsen eingreifen. Die Audi Ceramic Pro Bremsen kombinieren eine Brake-by-Wire-Steuerung mit Kohlefaser-Keramik-Scheiben, die für den wiederholten Rennstreckeneinsatz konzipiert sind. Das System koordiniert elektrisches und hydraulisches Bremsen, um ein konstantes Pedalgefühl, Fahrstabilität und hohe thermische Standfestigkeit zu gewährleisten.
Der Innenraum ist konsequent auf den Fahrer ausgerichtet. Wesentliche Bedienelemente befinden sich in unmittelbarer Reichweite, während die Anzeigen sekundäre Informationen reduzieren. Dunkle Farbtöne prägen den vorderen Bereich des Innenraums, dahinter folgt ein hellerer Farbton namens Shadow Dune. Eloxiertem Aluminiumkomponenten und Sitze mit Karbonstruktur unterstützen den technischen Charakter des Raumes.
Audi benennt den Supersportwagen nach dem italienischen Rennfahrer Tazio Nuvolari. Er führt auch die neue Designsprache der Marke ein, die sich durch straffe Flächen, Mittelmotor-Proportionen und eine Titanlackierung auszeichnet, die er mit dem Audi Concept C und dem Formel-1-Rennwagen teilt.
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