Hybridautos

BYD: Erster Plug-in

Der chinesische Automobilhersteller BYD (BYD) wird noch in diesem Monat seinen ersten Plug-in-Hybrid auf dem koreanischen Markt einführen.

Der chinesische Elektrofahrzeugriese BYD (BYD) wird noch in diesem Monat sein erstes Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV) in Südkorea auf den Markt bringen. Damit erweitert das Unternehmen seine Modellpalette über reine Elektroautos hinaus und tritt in den Hybridmarkt des Landes ein.

BYD Korea stellte am Mittwoch bei einem Briefing in Seoul seine Dual Mode Intelligent (DM-i) Technologie vor. Die Premiere des ersten mit DM-i ausgestatteten Modells für den koreanischen Markt ist für die Busan Mobility Show 2026 geplant, die vom 26. Juni bis 5. Juli in Busan stattfindet. Branchenquellen erwarten, dass es sich dabei um den Sealion 6 DM-i handeln wird, ein kompaktes Sport Utility Vehicle.

Die Markteinführung ist BYDs jüngster Schritt zur Erweiterung seiner Modellpalette, nachdem die Marke im südkoreanischen Elektrofahrzeugmarkt schnell an Bedeutung gewonnen hat. Seit dem Eintritt in den Markt im Januar 2025 mit dem vollelektrischen Atto 3 hat das Unternehmen kumulativ über 10.000 Elektrofahrzeuge verkauft – das schnellste Wachstum unter den importierten Automarken.

Mit der Einführung von PHEVs zielt das Unternehmen auf den Hybridmarkt ab, der derzeit von Hyundai Motor, Kia und japanischen Automobilherstellern dominiert wird.

Kelvin Lai, Vizepräsident für Produktstrategie im Geschäftsbereich Pkw Asien-Pazifik bei BYD, beschrieb das DM-i-System als einen „Elektro-primären Hybrid“.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Hybriden, die stark auf Benzinmotoren setzen, priorisiert BYD das elektrische Fahren. Der Elektromotor übernimmt mehr als 80 Prozent der täglichen Fahrbedingungen, während der Benzinmotor primär als Stromgenerator oder zusätzliche Energiequelle dient.

„DM-i ist ein Hybrid-System der nächsten Generation, das auf einem elektrischen Ansatz aufbaut“, erklärte Lai. „Es kann in urbanen Umgebungen wie ein Elektrofahrzeug betrieben werden, während es auf längeren Fahrten den Verbrennungsmotor zur Maximierung der Effizienz nutzt.“

Lai wies darauf hin, dass hohe Kraftstoffpreise und Wartungskosten, die mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verbunden sind, die Verbraucher weiterhin belasten.

„Mit unserer fortschrittlichen PHEV-Technologie wollen wir den Verbrauchern eine neue Mobilitätsoption bieten“, sagte er.

Die DM-i-Technologie im Detail

Die DM-i-Technologie von BYD basiert auf einem 1,5-Liter-Xiaoyun-Turbomotor, der speziell für Hybridsysteme entwickelt wurde, einem Electric Hybrid System (EHS) und der Blade-Batterie des Unternehmens. Das EHS fungiert als Leistungsmanagementsystem des Fahrzeugs und ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen Elektro- und Motorantrieb.

BYD Korea gab an, dass das DM-i-System Schnellladung mit bis zu 18 Kilowatt unterstützt. Dadurch kann die Batterie in etwa 30 Minuten von 30 Prozent auf 80 Prozent geladen werden. Eine Auslandsversion, die mit einem 18,3-Kilowattstunden-Batteriepack ausgestattet ist, kann über 70 Kilometer rein elektrisch fahren. Die kombinierte Reichweite mit Batterie und Benzin beträgt bis zu 1.080 Kilometer.

Strategische Positionierung im Hybridmarkt

BYD betonte, dass seine DM-i-Technologie einem batterieelektrischen Fahrzeug nähersteht als viele derzeit in Südkorea erhältliche PHEV-Modelle.

„Viele der Plug-in-Hybride, die koreanische Verbraucher kennen, insbesondere von deutschen Marken, werden primär vom Verbrennungsmotor angetrieben, wobei der Elektromotor eine unterstützende Rolle spielt“, erläuterte Shim Jung-ho, Leiter der Produktplanung bei BYD Korea. „Beim DM-i dient der Elektromotor als primäre Antriebsquelle.“

„Sobald die DM-i-Modelle auf den Markt kommen, erwarten wir, dass die PHEV-Verkäufe mehr als dreimal so hoch sein werden wie unsere aktuellen Verkäufe von Elektrofahrzeugen“, fügte er hinzu.

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Ich habe den Artikel “Three 12-year-old boys sent to juvenile facility under rare emergency order” extrahiert. Als erfahrener deutscher Automobil- und Motorradjournalist ist es meine Aufgabe, Nachrichten aus diesem Fachgebiet umzuschreiben. Der vorliegende Artikel handelt von der Einweisung von drei zwölfjährigen Jungen in eine Jugendstrafanstalt unter einer seltenen Notverordnung und fällt somit thematisch nicht in mein Spezialgebiet.

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Sawyer Merit

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