Auto-News

Vision BMW Alpina: Ein Ausblick auf die Zukunft

Es geht um Alpina (Alpina), nicht um die Sportmarke Alpine (Alpine) von Renault (Renault), die ihren A110 (A110) Coupé zugunsten einer vollelektrischen Modellpalette umstrukturiert. Alpina wurde vor 61 Jahren als Spezialunternehmen für Fahrzeugveredelung gegründet und entwickelte sich zu einem Hersteller exklusiver Automobile auf BMW (BMW)-Basis. Das erste Serienmodell unter der vollständigen Führung von BMW wird für das Jahr 2027 erwartet. Das nun vorgestellte Konzeptfahrzeug verbindet Komfort mit Fahrleistungen und soll eine Nische zwischen der 7er-Reihe von BMW und den Modellen von Rolls-Royce (Rolls-Royce) besetzen.

Die Fahrzeuge von Alpina, überwiegend Limousinen, aber auch Coupés und in jüngerer Zeit SUV-Modelle, galten stets als gelungene Mischung aus Luxus, Fahrleistungen und einer individuellen Note. Sie erlangten weltweit einen Kultstatus unter Liebhabern und Sammlern. Ungewöhnlich für Fahrzeuge mit solchem Reiz war jedoch ihre hohe Alltagstauglichkeit.

Nachdem Alpina nun vollständig in den Besitz von BMW übergegangen ist, hat das Unternehmen ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, das auf das erste Serienmodell im Jahr 2027 einstimmen soll.

Die Strategie für Alpina

BMW erklärte, Alpina werde seine Eigenständigkeit bewahren und technisch weiterhin auf regulären BMW-Fahrzeugen basieren. Die Produktion der Fahrzeuge werde in speziell ausgestatteten Bereichen einiger BMW-Werke erfolgen. Der Vertrieb sei über eigens gekennzeichnete Alpina-Bereiche bei ausgewählten BMW-Händlern geplant.

In Anlehnung an das Vorgehen von Rolls-Royce werden diese Händler Farb- und Ledermuster zur Verfügung stellen, damit potenzielle Käufer diese vergleichen können. Die Individualisierung spiele eine große Rolle im Kaufprozess, zumindest bei der Gestaltung und den luxuriösen Details, wenn auch nicht bei der technischen Ausführung.

Alpina wird laut dem neuen Chef Oliver Viellechner durch Komfort und Geschwindigkeit definiert; es sei nicht sportlich ausgelegt. Dies sei eine Unterscheidung, die Alpina-Gründer Burkard Bovensiepen nicht getroffen habe. Bovensiepen liebte den Rennsport und sorgte dafür, dass seine Langstrecken-Rennwagen komfortabel waren, um den Fahrern längere Verweildauern am Steuer zu ermöglichen.

Max Missoni, der ehemalige Polestar (Polestar)-Designer, der bei BMW unter anderem für das Erscheinungsbild der neuen Alpina-Modelle verantwortlich ist, erinnerte sich: „Es gab eine intensive interne Debatte darüber, wie viel der Historie als heilig zu betrachten sei und wie viel Spielraum für Innovationen bestehe. Wir haben Burkard Bovensiepen sehr genau studiert.“

Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Alpina sei das Vertrauen gewesen, so Missoni, sowohl zwischen Kunden und Alpina als auch zwischen BMW und Alpina. Er merkte zudem an, dass Bovensiepens ausgeprägte Instinkte seinen Fahrzeugen ihre unvorhersehbare Brillanz verliehen hätten: „Er hat manchmal recht charmant-zufällige Entscheidungen getroffen.“

Das `Vision BMW Alpina` ist ein zweitüriges Coupé und dient als Konzeptfahrzeug. Eine wesentliche Inspiration für dieses neue Konzept war der B7 Turbo aus den späten 1970er-Jahren. Basierend auf der damaligen 6er-Reihe zeichnete er sich durch eine aggressive Frontpartie aus. Missoni erklärte dazu, man sei sehr von der Kombination aus Komfort und Fahrleistungen inspiriert worden.

Das `Vision BMW Alpina` lässt sich grob als 7er-Coupé beschreiben. Es misst 5,2 Meter in der Länge, verfügt über zwei Türen und eine 2+2-Sitzkonfiguration. Ein großes Glasdach sowie eine optisch markante Front- und Heckpartie prägen das Erscheinungsbild. Unter der Haube arbeitet ein V8-Motor mit vier Endrohren, weitere technische Details werden jedoch nicht genannt.

Ziel des Konzepts ist es, `BMW Alpina` der Weltöffentlichkeit vorzustellen und viele Details zu zeigen, die in zukünftigen Serienfahrzeugen Verwendung finden werden. Dazu gehören 20-Speichen-Räder – vorne 559 mm, hinten 584 mm – sowie das `Alpina`-Emblem unter dem Kühlergrill an der Front. Am Heck befindet es sich unter dem `BMW`-Logo auf dem Kofferraumdeckel. Das Logo selbst ist eine vereinfachte Version der sich ständig weiterentwickelnden Schriftzüge, die `Alpina` nutzte, als das Unternehmen noch eigenständig in Buchloe, eine Autostunde westlich von München, ansässig war.

Im Innenraum erwartet die Passagiere eine Kombination aus luxuriöser Lederausstattung und einem Infotainmentsystem, das auf dem neuesten `Panoramischen iDrive` von `BMW` basiert.

Die beiden Rücksitze bieten hohen Komfort, sind jedoch nicht mit übermäßig viel Beinfreiheit gesegnet. Ein Glasdach sorgt für Helligkeit, und die Türeinfassungen sind mit Leder verkleidet.

Die seit den 1970er-Jahren auf `Alpina`-Modellen verwendete „Deco-Set“-Zierlinie wurde so stark vereinfacht, dass sie kaum noch zu erkennen ist. Sie ist nun als Lackierung ausgeführt, während sie früher aus Aufklebern bestand, und kann auf Wunsch vollständig entfallen.

Optisch auffälliger ist die Klarheit der Seitenpartie, die eine von vorne nach hinten ansteigende Sicke aufweist, um ein ausgewogenes und athletisches Erscheinungsbild zu erzielen.

Vom Konzeptfahrzeug `Vision` werden nicht die Karosserieform, aber viele Details und die generelle Positionierung – luxuriös und leistungsstark – übernommen. Alex Innes, ein ehemaliger Designexperte von `Rolls-Royce`, wurde unter anderem rekrutiert, um den neuen Fahrzeugen eine besondere Exklusivität zu verleihen.

Viellechner betonte, dass „alles, was man berührt oder riecht, perfekt sein muss“. Die Qualität der Materialien und die Ausführung der Verarbeitung müssten beispielhaft sein. Er fügte hinzu: „In einem `Alpina` darf man keinen einzigen Fehler machen: Ein kleines Stück billigen Kunststoffs würde das Auto ruinieren.“

Ausblick auf die Zukunft

Das erste Serienfahrzeug der neuen Ära wird auf der 7er-Reihe basieren, um `BMW Alpina` von der `M`-Leistungsabteilung von `BMW` abzugrenzen, die sich stärker auf kleinere Fahrzeuge und `SUV`s konzentriert. Es ist denkbar, dass später auch kleinere `Alpina`-Modelle folgen werden.

Der Plan sieht vor, dass `BMW Alpina` im Einklang mit der gesamten `BMW Group` „antriebsneutral“ aufgestellt sein wird. Dies deutet darauf hin, dass irgendwann vollelektrische `Alpina`-Fahrzeuge auf den Markt kommen werden, aber auch Verbrennungsmotoren weiterhin angeboten werden, solange die Gesetzgebung dies zulässt und die Nachfrage besteht.

Details zu den Produktionszahlen liegen noch nicht vor, doch wird eine Menge zwischen den jüngsten 2.000 bis 2.500 `Alpina`-Einheiten pro Jahr und den rund 5.000 `Rolls-Royce`-Fahrzeugen erwartet. Preislich peilt `Alpina` die Lücke zwischen dem teuersten 7er und dem günstigsten `Rolls-Royce` an, womit man sich deutlich im `Bentley`-Segment positioniert.

Viellechner erklärte, es gebe einige sehr attraktive und wunderbare Oberklasse-Angebote auf dem Markt, darunter `Range Rover`, `Maybach` und `Bentley`. Mit dem dezenten Charakter von `Alpina` passe man gut in dieses Segment. Weltweit wächst der Markt für Fahrzeuge in dieser Kategorie, und `BMW` möchte nicht untätig zusehen, wie andere erfolgreich sind.

Sawyer Merit

Auto, tech, and EV enthusiast delivering concise, high-impact updates on the latest in transportation, space, and technology. Focused on innovation, market trends, and real-world insights—from a $TSLA investor and Model Y owner—bringing you fast, clear news in one easy-to-read feed.