BMW iX3: Die besten luxuriösen Elektroautos 2026
In dieser Übersicht werden SUVs, Limousinen und Coupés bewertet. Sie bieten luxuriöse Ruhe für wenige Privilegierte. Das Magazin CAR stellt seine bevorzugten Luxus-Elektroautos vor.
Die Zeiten von belächelten Elektroautos wie dem grauenhaften G-Wiz sind längst vorbei. Unsere Liste der besten luxuriösen Elektroautos belegt dies eindrucksvoll. Während ein gutes Familien-Elektrofahrzeug effizient von A nach B bringt, verleihen die hier präsentierten Modelle jeder Fahrt einen Hauch von Stil und ein Höchstmaß an Komfort.
Der Einsatz von Elektroantrieben in einem Luxuswagen ist sinnvoll, da vollelektrische Antriebsstränge von Natur aus leise und kultiviert arbeiten. Doch ein Luxusauto zeichnet sich nicht nur durch mechanische Laufruhe aus, sondern auch durch Aspekte wie hohe Verarbeitungsqualität, exzellenten Fahrkomfort sowie hochwertige Technik und Ausstattung.
Die besten luxuriösen Elektroautos auf einen Blick
Als luxuriösestes Elektroauto der Welt gilt der Rolls-Royce (Rolls-Royce) Spectre.
Der BMW (BMW) iX3 wird als bester elektrischer Luxus-SUV eingestuft.
Im Bereich der luxuriösen Sport-Elektrofahrzeuge ist der Porsche (Porsche) Taycan führend.
Der Mercedes (Mercedes-Benz) G 580 mit EQ-Technologie ist der beste luxuriöse Elektro-Allradler.
Welches ist nun das beste luxuriöse Elektroauto? Auch wenn die Versuchung groß ist, sofort auf den Rolls-Royce zu schließen, umfasst diese Liste eine Mischung aus robusten Geländewagen, klassischen Limousinen und sogar Kombi-ähnlichen Modellen. All diese luxuriösen Elektrofahrzeuge werden Sie nach einem anstrengenden Tag an der Spitze der Wirtschaft gerne wiederfahren.
Wir stellen im Folgenden unsere Favoriten vor, die alle von unserem erfahrenen Team umfassend getestet und empfohlen wurden.
Die besten luxuriösen Elektroautos 2026
BMW iX3
Ideal für: Den besten elektrischen Allround-SUV.
Vorteile: Beeindruckende Reichweite, agiles Fahrverhalten, günstiger als sein Vorgänger.
Nachteile: Unruhiges Fahrwerk, ein Porsche Macan bietet noch mehr Fahrspaß.
Preis: Ab rund 68.750 €.
Wo Mercedes-Benz (Mercedes-Benz) und Audi (Audi) bei der Elektrifizierung noch zu kämpfen haben, scheint BMW (BMW) von Erfolg zu Erfolg zu eilen. Die zweite Generation des iX3 ist das erste Modell der „Neuen Klasse“ von BMW und stellt eine vollständige Neudefinition dar, wie die Marke Fahrzeuge entwickelt, konstruiert und fertigt.
Bei ersten Fahrten im Ausland begeisterte das Modell, und einige Tage im Vereinigten Königreich bestätigten, dass es in seiner Klasse wegweisend ist. Zwar bleibt ein Tesla (Tesla) Model Y weiterhin etwas effizienter, doch der Unterschied ist geringer geworden. Der iX3 überzeugt mit einer Reichweite von über 547 Kilometern, selbst bei weniger zurückhaltender Fahrweise.
Gibt es Mängel? Natürlich, wenn man auch hier Kleinigkeiten bemängelt: Das Fahrwerk ist mitunter etwas unruhig, es gibt eine leicht zerkratzbare Plastikfläche am Türgriff innen, und ein paar zusätzliche Tasten wären wünschenswert. Dennoch stellt der iX3 den Audi Q6 deutlich in den Schatten, ist den Aufpreis gegenüber einem Model Y zweifellos wert und lässt den preislich ähnlichen DS (DS) No.8 etwas alt aussehen.
Porsche Taycan Cross Turismo: Sportlich und praktisch
Der Porsche (Porsche) Taycan Cross Turismo ist ideal für
Dieser Geländewagen empfiehlt sich für all jene, die elektrischen Luxus schätzen und dabei kaum Grenzen im Gelände kennen. Seine Stärken liegen in der herausragenden Geländetauglichkeit, dem unverwechselbaren G-Modell-Erscheinungsbild und den zügigen Fahrleistungen. Abstriche müssen beim hohen Energieverbrauch, der fehlenden Anhängelast und der lediglich ausreichenden Beinfreiheit im Fond gemacht werden. Der Einstiegspreis beginnt bei rund 142.500 €.
Das Team der CAR-Redaktion zeigt sich vom Mercedes-Benz (Mercedes-Benz) G 580 begeistert, was seine Aufnahme in diese Liste erleichtert. Jedes Rad verfügt über einen eigenen Elektromotor, wodurch der Geländewagen im Gelände sogar noch leistungsfähiger ist als die Benzin- oder Dieselvarianten, obwohl er über drei Tonnen wiegt. Das Drehmoment kann präzise an jeden Reifen abgegeben werden, der es am besten nutzen kann. Zudem beherrscht der G 580 eine Panzerdrehung auf der Stelle, falls man Freunde beeindrucken möchte.
Mercedes hat zahlreiche Detailarbeiten vorgenommen, um die Aerodynamik gegenüber der Generation zwei des G-Modells deutlich zu verbessern, während die ikonische Form erhalten blieb. Bei einer so kantigen Karosserie sind die Möglichkeiten jedoch begrenzt, sodass die reale Reichweite bei rund 320 Kilometern liegt. Angesichts der Beliebtheit des G-Modells in Metropolen wie London dürfte dies kaum ein Problem darstellen.
Lotus Emeya
Der Emeya eignet sich besonders für Käufer, die sich weniger an traditionellen Markenwerten orientieren. Er überzeugt mit einer enormen Ladeleistung, einem überraschend hochwertigen Innenraum und atemberaubender Beschleunigung. Kritikpunkte sind das wenig begeisternde Fahrgefühl und die bissig zupackenden Keramikbremsen. Der Preis startet bei rund 79.500 €.
Wer sich unter einem Luxusauto viel Platz im Fond vorstellt, findet im Lotus (Lotus) Emeya eine deutlich bessere Wahl als im eng geschnittenen Taycan. Hier gibt es mehr Beinfreiheit zum Entspannen, und die Rücksitze sind auf Wunsch mit elektrischer Verstellung, Heizung, Kühlung und Massagefunktion erhältlich. Das Interieur wirkt deutlich avantgardistischer als im nüchternen Porsche, und für ein wirklich opulentes Ambiente muss man nicht vierstellige Beträge für aufgewertetes Leder ausgeben.
Die günstigste Möglichkeit, in den Emeya einzusteigen, ist die 600er-Variante, die – passenderweise – etwa 608 PS leistet und an alle vier Räder abgibt. Luftfederung und adaptive Dämpfer gehören im Gegensatz zum Taycan oder e-Tron GT zur Serienausstattung. Dies sorgt für einen komfortablen Fahrkomfort, der dennoch ein Gefühl für die Fahrbahnoberfläche vermittelt. Zahlreiche clevere Fahrwerkstechnologien sind beim 600er optional und beim 900er serienmäßig erhältlich, doch auf diese kann man unserer Meinung nach verzichten.
Zwar ist der 900er mit seinen 918 PS verheerend schnell, doch er begeistert oder unterhält nie so wie ein Taycan und ist auch nicht so komfortabel wie der entsprechende Porsche mit aktiver Federung. Es ist ratsamer, Geld zu sparen, einen komfortableren Fahrkomfort zu genießen und den Luxus des Emeya bei geringerer Geschwindigkeit zu erleben.
Porsche Cayenne Electric
Dieses Spitzenmodell empfiehlt sich für alle, die das bequeme Laden ohne Kabelgewirr schätzen. Seine Vorzüge sind das exzellente Fahrverhalten, das dynamische Fahrerlebnis, die kraftvollen Fahrleistungen und das großzügige Raumangebot. Weniger überzeugend sind das abgeleitete Erscheinungsbild, der dicke A-Säulen-Toten Winkel und die gewünscht ausgeprägtere Rekuperationsbremsung. Die Preise beginnen bei rund 76.500 €.
Wer Komfort als höchsten Luxus betrachtet, braucht einen Porsche (Porsche) Cayenne Electric. Er ist das erste serienmäßige Elektrofahrzeug, das kabellos geladen werden kann, und das nicht langsamer als eine durchschnittliche heimische Wallbox. Man fährt einfach über die Ladeplatte, und das Fahrzeug wird aufgeladen, ohne dass man sich beim Hantieren mit Kabeln die Hände schmutzig macht.
Auch ohne diese vierstellige Option ist der Cayenne Electric sehr empfehlenswert. Während es extrem schnelle Luxus-Elektro-SUVs gibt, findet man bei den meisten – mit Ausnahme des BMW (BMW) iX – wenig Fahrspaß oder Einbindung. Im Vergleich dazu fühlt sich ein Cayenne typisch Porsche an, egal ob man vernünftig pendelt oder eine leere Landstraße auskostet.
Die Basismodelle der Baureihe liefern die besten Ergebnisse. Bereits eine Einstiegsversion des Cayenne Electric ist schnell genug, während das Spitzenmodell Turbo dank gigantischer 1156 PS – die allerdings nur für zehn Sekunden verfügbar sind – die Beschleunigung eines Bugatti (Bugatti) erreicht. Dies dürfte für die meisten Fahrer mehr als genug heftige Beschleunigung sein. Berücksichtigt man einen geräumigen und luxuriösen Innenraum sowie eine gute, wenn auch nicht klassenbeste, Reichweite, so ist der Cayenne ein führendes Luxus-Elektrofahrzeug.
Polestar 3
Der Polestar (Polestar) 3 verspricht ein Gefühl nordischen Wohlbefindens. Zu seinen Stärken zählen die reichliche Beinfreiheit im Fond, eine beeindruckende Reichweite und das agile Fahrverhalten dank zweier Elektromotoren. Kritisiert werden der kleine Kofferraum und das straffe Fahrwerk des Performance-Pakets. Der Einstiegspreis liegt bei rund 65.800 €.
Man könnte den Polestar 3 als das weniger biedere Schwestermodell des Volvo (Volvo) EX90 betrachten. Während der SUV von Volvo konventionelle Proportionen aufweist, die ein großzügiges Platzangebot für fünf Personen und eine dritte Sitzreihe für kleinere Insassen ermöglichen, konzentriert sich der Polestar 3 auf den Raum in der zweiten Reihe, selbst auf Kosten des Ladevolumens.
Das Ergebnis ist ein Ausstattungspaket, das den Passagieren im Fond fast genauso viel Platz bietet wie denen vorne. In Kombination mit einem Panoramadach und optionalem hellen Leder entsteht ein minimalistischer Innenraum, der teuer und stilvoll wirkt. Allerdings wären ein paar mehr physische Tasten wünschenswert, und die Serienstoffpolsterung fühlt sich wie ein billiger Sportschuh an. Seien Sie gewarnt.
Auf der Straße fühlt er sich sicherlich deutlich dynamischer an als der EX90, obwohl das Hinterachsgetriebe mit Torque Vectoring, das zuvor bei Fahrzeugen mit Performance-Paket enthalten war, nicht mehr angeboten wird. Die meisten werden die dadurch entstehende weniger heckbetonte Fahrdynamik nicht bemerken, doch ambitionierte Fahrer werden weniger Fahrfreude erleben. Wer sich dafür interessiert, sollte schnell handeln, denn ein „Sonderangebot“ reduziert den Kaufpreis um nützliche 4.600 €.
