Hybridautos

Stellantis und Jaguar Land Rover prüfen mögliche US

Die beiden Automobilhersteller sondieren eine mögliche Vereinbarung zur gemeinsamen Fahrzeugentwicklung für den US-amerikanischen Markt.

Stellantis, Eigentümer der Marken Jeep, Dodge, Chrysler, Ram, Alfa Romeo, Maserati und Fiat in den USA, sowie Jaguar Land Rover (JLR) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie wollen prüfen, wie sie bei der Entwicklung von Fahrzeugen für den amerikanischen Markt kooperieren können.

Diese Vereinbarung kommt von zwei Herstellern, die beide ihre Modellpaletten neu aufstellen und ihr Markenbild schärfen wollen. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Stellantis ein wesentlich größerer Automobilhersteller ist, der weltweit 14 Marken unter sich vereint.

JLR hingegen verfügt über lediglich zwei Marken und ein vergleichsweise kleines Portfolio. Zudem verfolgt die Marke Jaguar eine kontroverse neue Designlinie.

Antonio Filosa, CEO von Stellantis, erklärte in einer Mitteilung zum unterzeichneten, nicht bindenden Memorandum of Understanding: „Indem wir mit Partnern zusammenarbeiten, um Synergien in Bereichen wie Produkt- und Technologieentwicklung zu erkunden, können wir für beide Seiten erhebliche Vorteile schaffen. Dabei blieben wir stets darauf fokussiert, die Produkte und Erlebnisse zu liefern, die unsere Kunden schätzten.“

Zu den bekannten Modellen von JLR gehört der Land Rover Range Rover.

PB Balaji, CEO von JLR, ergänzte: „Während wir JLR für die Zukunft weiterentwickelten, werde Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen, um neue Chancen zu erschließen. Die Kooperation mit Stellantis erlaube es uns, ergänzende Fähigkeiten in der Produkt- und Technologieentwicklung zu prüfen, die unsere langfristigen Wachstumspläne für den US-Markt unterstützten.“

Stellantis wird morgen auf seinem Investorentag in der Konzernzentrale in Auburn Hills weitere Details zu seiner Vision und den Plänen für seine Marken vorstellen.

JLR gehört zum indischen Konzern Tata Motors. Die gemeinsame Fahrzeugentwicklung in den USA könnte Stellantis die Möglichkeit eröffnen, künftige Jaguar- oder Land Rover-Modelle in den Vereinigten Staaten zu fertigen. Dies könnte JLR helfen, die derzeit gültigen Importzölle zu vermeiden.

James Stephenson

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