Hybridautos

QNX und Vector: Vereinfachung der Komplexität zukünftiger Fahrzeuge

Von der CES bis zur Softwareplattform Alloy Kore™ zeichnen zwei erfahrene Führungskräfte die Zukunft vernetzter, elektrifizierter und autonomer Fahrzeuge auf. Trotz des Übergangs zu elektronischen Systemen, die auf weniger, aber leistungsfähigeren Computern basieren, bleiben die Grundprinzipien Sicherheit, Zuverlässigkeit und Schutz unverändert.

Für eine Sonderausgabe des Podcasts The InEVitable reiste der Autor nach Ottawa, der kanadischen Hauptstadt und Heimat des Entwicklungszentrums von QNX, einem Automobil-Softwareanbieter und langjährigen Sponsor der Software-Defined Vehicle (SDV) Innovator Awards von MotorTrend.

In der „The Garage“ genannten Einrichtung von QNX, wo die Ingenieure des Unternehmens diverse Robotik- und Automobilsoftware sowie Hardware entwickeln und testen, traf der Autor auf John Wall, den Präsidenten von QNX, und Dr. Traub, den Präsidenten von Vector.

Die Entwicklung im Blick behalten

Wie bereits in einer früheren, live auf der CES aufgezeichneten Episode von The InEVitable thematisiert, haben QNX und Vector kürzlich eine neue, grundlegende Softwareplattform namens Alloy Kore™ eingeführt. Ziel ist es, die komplexesten Aspekte bei der Entwicklung von Fahrzeugen der nächsten Generation zu vereinfachen.

Obwohl es sich um eine von QNX und Vector mitgesponserte Episode handelt, deckt das Gespräch ein breites Themenspektrum ab, das über die Markteinführung und den Empfang von Alloy Kore™ hinausgeht. Traub und Wall geben Einblicke in die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge (SDVs), aktuelle Fallstricke und Fehltritte in der Branche sowie Erwartungen an die Zukunft.

Im Gespräch über Alloy Kore™ und seine Vorteile bei der Sicherheitszertifizierung und Cybersicherheit wurde auch eine viel größere philosophische Frage angesprochen, die sich viele Automobilhersteller stellen: Sollen sie alles selbst vertikal integrieren und entwickeln – von Hardware über Mikrochips und Software bis hin zu Motoren und Batterien – oder auf dem traditionellen Zuliefermodell aufbauen? QNX und Vector sind naturgemäß der Meinung, dass ihre schlüsselfertige Lösung der bessere Ansatz ist, insbesondere angesichts der Kosten, Ressourcen, Sicherheitsstandards und Vorschriften, die für die Entwicklung einer Automotive-Softwareplattform von Grund auf erforderlich sind. Dennoch wurde auch der Reiz der vertikalen Integration erörtert.

In diesem Zusammenhang wurde der Ansatz von Tesla und Rivian sowie chinesischer Automobil-Start-ups beleuchtet und die Herausforderung diskutiert, die die vertikale Integration für die großen, etablierten Automobilhersteller darstellt. Für Auto-Enthusiasten, die sich dafür interessieren, wie softwaredefinierte Fahrzeuge entstehen, bietet das Gespräch eine fesselnde Perspektive von zwei sehr gut informierten Führungskräften mit unterschiedlichem Hintergrund: Wall ist ein langjähriger Softwarezulieferer mit über 30 Jahren Erfahrung bei QNX, während Traub Führungspositionen bei BMW, der VW Group und Cariad, dem Software-Start-up von Volkswagen, im Bereich eingebetteter elektrischer Systeme im Automobilbereich innehatte.

Es ist ein technisch fundiertes, aber dennoch verständliches Gespräch über den aktuellen Stand und die Zukunft softwaredefinierter Fahrzeuge. Die vollständige Unterhaltung ist über die bekannten Podcast-Plattformen abrufbar.

Für diejenigen, die sich für Ingenieurtalente und das Entwickler-Ökosystem interessieren, das softwaredefinierte Fahrzeuge ermöglicht, sprach The InEVitable kürzlich ebenfalls mit Karen Xiong von Vector und Andy Gryc von QNX in der QNX Garage in Ottawa.

Diese Unterhaltung befasste sich mit Karrierewegen in der Automobilsoftware, den Realitäten der sicherheitsrelevanten Entwicklung sowie den Werkzeugen, Arbeitsabläufen und dem systemischen Denken, die die nächste Generation der Fahrzeugentwicklung zunehmend prägen. Ein Video dieser Diskussion ist ebenfalls verfügbar.

James Stephenson

EV, space, and tech enthusiast delivering the latest auto industry news in a clean, easy-to-read format. Focused on innovation, electric vehicles, and future mobility trends, with firsthand insight as a Tesla investor and Model Y owner. Stay updated with concise, reliable coverage of the technologies shaping tomorrow’s roads.