Honda Prelude: Das Coupé von 1979 legte den Grundstein
Der Honda Prelude von 1979, ein Coupé der ersten Generation, legte den Grundstein für eine der bekanntesten Modellreihen des Herstellers. Er prägte das Erscheinungsbild, die Ingenieurskunst und den Fahrcharakter, wobei technische Details für Liebhaber im Vordergrund standen.
Das Erscheinungsbild des 79er Prelude vereinte die Keilform der damaligen Zeit mit Hondas klaren, kompakten Proportionen. Eine lange Motorhaube, ein kurzes Heck und eine große Glasfläche verliehen ihm ein sportliches und dennoch zugängliches Aussehen. Ein elektrisches Schiebedach gehörte zur Serienausstattung – damals in dieser Fahrzeugklasse eine Besonderheit.
Im Innenraum bot Honda für ein kompaktes Coupé eine überraschend hochwertige Ausstattung. Der Fahrer fand unterstützende Sportsitze, ein auf ihn zugeschnittenes Armaturenbrett und einen eigenwilligen, aber einprägsamen Instrumententräger mit integriertem Drehzahlmesser im Tacho vor. Leichtgängige Bedienelemente und eine hervorragende Übersicht machten den Klassiker alltagstauglich.
Unter der Motorhaube des 1979er Prelude arbeitete ein natürlich beatmeter 1,8-Liter-Reihenvierzylinder mit Vergaser, der 72 PS und 127,5 Nm Drehmoment lieferte. Der Honda Prelude stellte nicht nur ein neues Modell vor; er gab einen Ausblick auf die Zukunft des Unternehmens. Ingenieurpräzision, fahrerorientiertes Erscheinungsbild und der Vorstoß in höherwertige Marktsegmente – all das nahm hier seinen Anfang.
