The 2026 Genesis GV60 Is Better Than Ever And Still Gloriously Weird
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Es ist heutzutage schwierig, ein schönes, aber zugleich eigenwilliges Auto zu finden. In einer Welt nach Tesla sind viele Fahrzeuge von einer Bildschirmflut dominiert, sodass die liebevollen Details oft in den Hintergrund treten. Ein eigenwilliges Erscheinungsbild und ungewöhnliche Mechanismen – genau diese Dinge überraschen und begeistern Kenner des Besonderen. Glücklicherweise gibt es noch den Genesis (Genesis) GV60.
Als ich den von Grund auf neu entwickelten Elektro-Crossover von Genesis zum ersten Mal testete, war ich von vielen seiner Details begeistert und von seinen Fahrleistungen angetan, jedoch von seiner Reichweite enttäuscht. Seither wurde das Modell umfassend aktualisiert, unter anderem mit einem größeren Batteriepaket. Das klang vielversprechend, sodass ich eine Woche mit dem Modelljahr 2026 verbrachte, um dessen Verbesserungen zu prüfen.
Der Genesis (Genesis) GV60 Performance, im kanadischen Markt als Sport bekannt, verfügt über einen 84 kWh großen Lithium-Ionen-Akku. Angetrieben wird das Elektro-Crossover von zwei Elektromotoren, die zusammen einen Allradantrieb mit hinterem Sperrdifferenzial bilden. Die Systemleistung beträgt 429 PS, die sich per Boost-Funktion kurzzeitig auf 483 PS steigern lässt. Das maximale Drehmoment liegt bei 700 Nm. Die offizielle Reichweite beträgt 406 Kilometer. Für schnelles Nachladen sorgt eine 235 kW DC-Schnellladefähigkeit über den NACS-Anschluss. Der Einstiegspreis für dieses Modell beläuft sich auf rund 69.000 €.
Luxusmarken, die auf der technischen Basis von Volumenherstellern aufbauen, haben eine lange Tradition. Der GV60 stellt dabei die Interpretation von Genesis der bekannten E-GMP-Plattform des Hyundai (Hyundai) Motor Konzerns dar. Dieses gehobene Elektro-Crossover tritt in Konkurrenz zu Modellen wie dem Lexus (Lexus) RZ, Audi (Audi) Q6 e-tron und Cadillac (Cadillac) Optiq. Das Modell ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und wurde kürzlich innen wie außen umfassend überarbeitet. Die hier vorgestellte Variante ist die leistungsstärkere Ausführung, die in Amerika den Namen Performance und in Kanada die Bezeichnung Sport trägt.
Abseits des aktuellen Trends zu weit aufgerissenen Kühlergrills und kantigen Karosserieformen wirkt das Erscheinungsbild des Genesis GV60 wunderbar eigenständig. Seine weitgehend glatten Flächen, die schwungvolle Dachlinie und die besondere Frontpartie mit der tiefsitzenden Lufteinlassöffnung ergeben zusammen eine elegante und doch charaktervolle Silhouette. Die markante Zickzack-Zierleiste an den Seitenfenstern überzeugt weiterhin, und die visuellen Verfeinerungen der Modellpflege sind spürbar. So setzen in Wagenfarbe lackierte Radläufe einen schönen Akzent, während die Aerodynamikflügel-artigen Zierelemente und die schlichtere Kühlergrillgestaltung der neuen Frontpartie für ein aufgeräumteres Bild sorgen.
Im Innenraum des Genesis GV60 hat die Modellpflege kaum etwas von seiner originellen Note genommen. Das Handschuhfach präsentiert sich weiterhin als ausziehbare Schublade, ein kleines Ablagefach über dem Beifahrer-Haltegriff bleibt bestehen, und der kristallen anmutende Getriebewählhebel ist nach wie vor ein echter Blickfang. Dennoch gab es einige Verbesserungen. Die neue Bildschirmanordnung wirkt sehr elegant, das neue Dreispeichenlenkrad ist deutlich ergonomischer als das vorherige Zweispeichenlenkrad, und die überarbeiteten Schaltwippen hinter dem Lenkrad überzeugen mit einem präzisen Klickgefühl. Auf diese wird später noch genauer eingegangen.
Beim Platzangebot und Komfort befindet sich der GV60 auf Augenhöhe mit seinem größeren Bruder, dem Electrified GV70. Trotz seines kompakteren Formats bietet der GV60 im Fond fast 25 Millimeter mehr Beinfreiheit und nahezu die gleiche Hüftfreiheit, wenngleich die Kopffreiheit geringfügig kleiner ausfällt. Die weich gepolsterten Rücksitze sind neigungsverstellbar, die Vordersitze bieten vielfältige Einstellmöglichkeiten, und es stehen zahlreiche Ablagefächer für Mobiltelefone, Geldbörsen und Getränke zur Verfügung.
Ob als GV60 Performance oder GV60 Sport – diese Ausstattungsvariante ist als die sportlich-moderatere Ausführung zu verstehen. Zwar steht noch eine extrem leistungsstarke GV60 Magma Version in den Startlöchern, doch die regulären 429 PS dürften für die meisten Fahrer völlig ausreichen. Ein Druck auf die „Boost“-Taste am Lenkrad erhöht die Leistung kurzzeitig auf 483 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt dabei in unter vier Sekunden. Ein weiteres Highlight sind die simulierten Schaltvorgänge. Die Schaltwippen hinter dem Lenkrad, eigentlich für die Einstellung der Rekuperation vorgesehen, können auch dazu genutzt werden, durch ein simuliertes Achtganggetriebe zu schalten. Dies erzeugt bei den simulierten Gangwechseln ein künstliches Verbrenner-Geräusch und unterbricht das Drehmoment, was ein realistisches Gefühl vermittelt. Es handelt sich um ein gut kalibriertes, unterhaltsames Gimmick, das jedoch nicht so umfassend integriert ist wie im Hyundai Ioniq 5 N.
Die 483 PS fühlen sich perfekt auf die Serienbereifung des Genesis GV60 Performance abgestimmt. Genesis setzt hier auf Michelin (Michelin) Primacy Tour Ganzjahresreifen, die gerade so viel Grip bieten, dass sich auf realen Straßen ein überraschend neutrales Fahrwerksgleichgewicht erfahren lässt. Das Crossover lenkt unter Bremslast oder beim Gaswegnehmen präzise ein und hält dank des Sperrdifferenzials an der Hinterachse die Spur. Es gibt reichlich Vorwarnung, bevor die Haftung tatsächlich nachlässt, und die angenehm gewichtete Lenkung vermittelt ein hohes Maß an Vertrauen. Es ist die Art von Fahrspaß, die dazu animiert, den 84 kWh großen Akku vollständig zu entleeren, an einem 350 kW DC-Schnelllader oder einem Tesla (Tesla) Supercharger nachzuladen und das Erlebnis zu wiederholen, bis die Straße endet.
Wer es hingegen ruhiger angehen lassen möchte, kann sich entspannt zurücklehnen und das komfortable Reiseverhalten des Genesis GV60 genießen. Er federt dank seiner adaptiven Dämpfer sehr angenehm, wobei scharfe Fahrbahnunebenheiten zwar hörbar, aber nicht störend an die Insassen weitergegeben werden. Windgeräusche sind vorbildlich gedämpft, Reifengeräusche auf ein Minimum reduziert, und der adaptive Tempomat arbeitet sehr zuverlässig. Die Reichweite von 406 Kilometern stellt einen deutlichen Fortschritt gegenüber den 378 Kilometern des Modells vor der Modellpflege dar, und im Praxistest konnte die offizielle Angabe sogar übertroffen werden.
In dieser umfassend ausgestatteten Variante bleiben beim Genesis GV60 keine Wünsche offen. Ein großer OLED-Bildschirm mit kabellosem Apple (Apple) CarPlay und Android (Android) Auto ist vorhanden, ergänzt durch zahlreiche physische Bedienelemente. Beheizte und belüftete Vordersitze? Selbstverständlich. Automatisch abblendende, elektrisch anklappbare Außenspiegel? Ebenfalls. Ein Head-up-Display? Ja. Eine vollständige Palette fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme? Absolut. Typische Merkmale eines hochwertigen Fahrzeugs, doch zwei Ausstattungsdetails sind beim GV60 besonders hervorzuheben. Zum einen der sogenannte „Ghostride the Whip“-Modus, der es ermöglicht, das Crossover mittels Schlüsselfernbedienung vor- und zurückzuparken – äußerst praktisch für enge Parklücken. Zum anderen die biometrische Erkennung: Ein Gesichtsscanner an der B-Säule erkennt einen registrierten Fahrer und entriegelt das Fahrzeug, während ein Fingerabdruckleser in der Mittelkonsole das Starten des GV60 ohne physischen Schlüssel ermöglicht. Eine Technologie, die an James Bond erinnert. Erfreulich ist zudem, dass die biometrischen Informationen lokal gespeichert und verschlüsselt werden.
Das integrierte Audiosystem von Bang & Olufsen liefert dabei einen überzeugenden Klang.
Dem Audiosystem mangelt es im Tieftonbereich an Ausdehnung, doch die allgemeine Klarheit ist für diese Fahrzeugklasse gut. Das System erzeugt eine angenehm breite Klangbühne. Während der Wechsel vom „Reference“- in den „Surround“-Modus mehr Tiefbassdruck hinzufügt, bietet die „Reference“-Einstellung insgesamt das bessere Hörerlebnis.
Drei wichtige Fakten zum Genesis GV60 Performance (Modelljahr 2026)
- Er bietet eine spürbar größere Reichweite als das Modell vor der Modellpflege.
- Sein Raumangebot entspricht dem des Electrified GV70.
- Ganzjahresreifen und ein neutral abgestimmtes Fahrwerk tragen zum Fahrspaß im Alltag bei.
Erfüllt der Genesis GV60 Performance (Modelljahr 2026) seinen Anspruch?
Absolut. Der Genesis (Genesis) GV60 Performance ist nicht nur ein schnelles und luxuriöses, kompaktes Elektro-Crossover, sondern auch der eigenwillige Charakterkopf seines Segments im besten Sinne. In einer Automobilwelt, die darauf aus ist, jegliche Eigenheiten im Sinne von J.D. Power zu glätten, erinnert der GV60 daran, dass Andersartigkeit Spaß machen oder zumindest interessant sein kann. Er ist markant und unkompliziert im Umgang, doch die größte potenzielle Hürde stellt der Preis dar.
Mit über 68.000 € für die Top-Ausstattungsvariante liegt er rund 4.350 € über einem Cadillac (Cadillac) Optiq-V und ganze 14.375 € über einem Lexus (Lexus) RZ 550e F Sport. Der Lexus gilt jedoch als wenig überzeugend, und der Cadillac bietet nicht nur kein Apple CarPlay, sondern auch lediglich 150 kW Gleichstrom-Schnellladeleistung. In Kanada ist der GV60 Sport ein deutlich besseres Angebot, da er dort nur etwa 1.550 € teurer ist als der Cadillac. Bei diesem Preisunterschied würde ich mich jederzeit für den Genesis entscheiden.
Was ist das Besondere am Genesis GV60 Performance (Modelljahr 2026)?
Eigenwilligkeit ist eine Stärke.
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