Elektroautos

BMW i3 vorgestellt: Der elektrische 3er fordert Tesla Model 3 heraus

Bei der nun vorgestellten Neuheit handelt es sich um eines der wichtigsten Fahrzeuge von BMW (BMW) im 21. Jahrhundert. Das zweite Modell der „Neuen Klasse“ ist eine vollelektrische Interpretation der ikonischen 3er-Reihe, wobei auch eine Variante mit Verbrennungsmotor in Aussicht steht.

Die 3er-Reihe gilt seit der E30-Baureihe im Jahr 1982 als maßgebliche Mittelklasse-Limousine. Nun wird sie mit dem neuen i3 zum reinen Elektrofahrzeug. Das neue Modell ist nicht mit dem eigenwilligen Elektro-Stadtauto i3 zu verwechseln, das BMW 2013 auf den Markt brachte. Es soll nicht nur dem Tesla (Tesla) Model 3 und dem Polestar (Polestar) 2 Marktanteile abjagen, sondern auch seine Klasse so dominieren, wie es die 3er-Reihe mit Verbrennungsmotor traditionell getan hat. Zudem soll das Modell die Grundlage für eine elektrische iM3-Supersportlimousine bilden.

Obwohl der i3 von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert wurde, werden Kunden in dieser neuen Generation weiterhin die Wahl zwischen Batterie- und Benzinantrieb haben. Eine 3er-Reihe mit Verbrennungsmotor soll später als Weiterentwicklung des aktuellen Modells auf den Markt kommen und dessen Erscheinungsbild mit dem Elektrofahrzeug teilen. Die Entwicklung des Elektrofahrzeugs als eigenständiges Modell ermöglichte es BMW, das Ausstattungspaket mithilfe der neuesten „Neue Klasse“-Technologie zu optimieren, die erstmals im iX3 zum Einsatz kam.

Beeindruckende Antriebsdaten und Reichweite

Die Fahrzeugdaten sind entsprechend beeindruckend. Der i3 50 xDrive ist vorerst die einzige Variante und nutzt ein Paar BMW-eDrive-Motoren der sechsten Generation – jeweils einen pro Achse – für eine Gesamtleistung von 463 PS und 645 Nm Drehmoment. Die Plattform basiert auf einer 800-Volt-Architektur mit einem Batteriepaket aus Rundzellen, das eine enorme Reichweite von 900 Kilometern bietet. Das sind 365 Kilometer mehr als bei einem Model 3, 241 Kilometer mehr als bei einem Polestar 2 und sogar 121 Kilometer mehr als beim Mercedes-Benz (Mercedes-Benz) CLA 250+. Effizientere Motoren sowie ein „Energy Master“-Kontrollzentrum, das die Batterienutzung optimiert, tragen zu diesem klassenbesten Wert bei.

Das Batteriepaket lässt sich zudem schnell laden: Laderaten von bis zu 400 kW ermöglichen es, in zehn Minuten fast 400 Kilometer Reichweite nachzuladen, sofern eine entsprechend leistungsstarke Ladesäule verfügbar ist. Die Batterie kann dank bidirektionaler Ladefähigkeit auch externe Geräte mit Strom versorgen.

Fahrwerk und Steuerung

Oberflächlich betrachtet beherrscht der i3 die Grundlagen eines Elektrofahrzeugs perfekt. Der wahre Reiz der 3er-Reihe lag jedoch stets in ihren unvergleichlichen, ausgereiften Fahrleistungen. Der grundlegende Aufbau des i3 unterscheidet sich zwar vollständig von früheren 3er-Modellen, er nutzt jedoch eine Vielzahl neuer Technologien, um die gewohnte Leistungsfähigkeit zu erreichen. Die Federung erfolgt über Doppelgelenk-Federbeine an der Vorderachse und eine Fünflenker-Hinterachse, wobei ein adaptives M Fahrwerk optional erhältlich ist.

Als Elektrofahrzeug wird das Fahrverhalten des i3 maßgeblich durch Software definiert. Zu diesem Zweck kommt ein neues „Heart of Joy“-Steuerungssystem zum Einsatz, das Antrieb, Lenkung, Bremsen und Rekuperation regelt. Es reagiert zehnmal schneller als frühere Systeme und soll den Ingenieuren eine präzisere Kontrolle darüber ermöglichen, wie der i3 auf Eingaben und Fahrbahnhaftung reagiert. Das Kurvenverhalten werde dadurch „konsistenter und vorhersehbarer“, so BMW. Dasselbe System wird im iM3 zum Einsatz kommen, der über einen Vierfach-Motorantrieb für eine präzise Drehmomentverteilung auf alle vier Räder, breitere Spurweiten und simulierte Gangwechsel verfügen wird.

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Sawyer Merit

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