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Cadillac CT5-V Blackwing: Mit 251 km/h auf der Rennstrecke

Nachdem meine eigenen Fahrkünste den Fähigkeiten von Cadillacs (Cadillac) Spitzenmodell der Hochleistungslimousinen nicht gewachsen waren, sollte nun ein Profi zeigen, was der CT5-V Blackwing wirklich leisten kann.

Den Namen meines Rennfahrers für die schnelle Runde habe ich nie erfahren, doch er versicherte mir, er habe auf dem Mosport Park, auch bekannt als Canadian Tire Motorsports Park, mehr professionelle Rennsiege eingefahren als jeder andere Fahrer in der Geschichte. Eine beachtliche Behauptung für eine Rennstrecke, die bereits in den 60er- und 70er-Jahren Formel-1-Rennen ausrichtete.

Seine Aussage war umso bemerkenswerter, da Ron Fellows, der “Bürgermeister von Mosport”, persönlich danebenstand. Fellows leitet nicht nur das Fahrtraining, an dem wir im Rahmen einer ausführlichen Vorstellung der Cadillac-Modellpalette teilnahmen, sondern hat auch große Rennen wie die 24 Stunden von Daytona und die 24 Stunden von Le Mans gewonnen.

Als Beifahrer im 668 PS starken CT5-V Blackwing über die anspruchsvollen Höhenunterschiede des Canadian Tire Motorsports Park zu fahren, war ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Tag im Zeichen der Hochleistung

Die Veranstaltung war eine besondere Kombination. Den Vormittag verbrachten wir im technischen Zentrum von General Motors (GM) Kanada in Markham, Ontario, um alles über die Dolby-Atmos-Systeme in der Cadillac-Modellpalette zu erfahren. Danach ging es nach Mosport für praktische Fahrübungen mit den Hochleistungs-V-Modellen. Wir erhielten viel Fahrerlebnis, darunter eigene Testfahrten auf der Strecke und die Möglichkeit, die Launch Control ausgiebig zu nutzen.

Ein weiterer einzigartiger Aspekt der Veranstaltung war die Zusammenführung von Influencern und Journalisten. Obwohl man leicht dazu neigt, sich über journalistische Fachkenntnisse dünkelhaft zu äußern, kann man von Influencern viel lernen. Während Journalisten (mich eingeschlossen) sich mehr für das Lenkgefühl, die Bremsleistung und die Quer-G-Kräfte interessieren, wollten die Influencer wissen: Wie schnell warst du auf der Gegengeraden?

Ein Journalist würde zwar erklären, dass die wahre Geschwindigkeit auf einer Rennstrecke im Beibehalten des Schwungs durch die Kurven liegt. Aber seien wir ehrlich: Die meisten Leute wollen einfach nur wissen, wie schnell man war.

Die Jagd nach der Höchstgeschwindigkeit

Diese Erkenntnis blitzte mir während unserer zweiten schnellen Runde auf der Strecke durch den Kopf, als wir die enge Kurvenfolge von Turn 5 verließen und auf die Gegengerade schossen. Schon in der ersten Runde waren die Geschwindigkeiten, die wir in einem Straßenfahrzeug erreichten, höher als erwartet – selbst für einen erfahrenen Profi. Um einen Beweis festzuhalten – ich war mir nicht sicher, ob ich meinen eigenen Augen bei diesen Geschwindigkeiten trauen würde – kämpfte ich damit, mein Telefon aus der Tasche zu ziehen und die Aufnahmetaste zu drücken, während das Fahrzeug durch zwei sofort aufeinanderfolgende Rechtskurven gejagt wurde.

Anschließend mühte ich mich, meine Hände zu stabilisieren und den Fokus auf den riesigen digitalen Tacho zu halten, der das Armaturenbrett vor dem Fahrer dominierte.

Ab dem dritten Gang heulte und brüllte der aufgeladene V8-Motor, während die Gänge von drei auf vier, dann auf fünf wechselten. Die Geschwindigkeit lag bei etwa 180 km/h, als das Fahrzeug den sechsten Gang erreichte. Von dort aus wurde es ruhiger, während die Motorleistung weiter zunahm und wir allmählich an Höhe gewannen. Mein Blick aus dem Seitenfenster verstärkte das Gefühl der Geschwindigkeit, als die Bäume ins Blickfeld kamen und aus meinem peripheren Sehen verschwanden, noch bevor ich blinzeln oder nachdenken konnte.

Obwohl Cadillac sich in den letzten zwei Jahrzehnten mit seinen leistungsstarken V8-Motoren einen Namen gemacht hat, etabliert sich die Marke nun auch als Vorreiter im Bereich der luxuriösen Elektrofahrzeuge. General Motors meldete kürzlich insgesamt 100.000 verkaufte Elektrofahrzeuge, und in Kanada übernimmt die Marke eine echte Führungsrolle.

Beim Hochschalten in den siebten Gang drehte der Drehzahlmesser nicht mehr so schnell wie zuvor, während die Hochleistungslimousine mit purer Kraft der Physik trotzte. Dann erreichten wir den höchsten Punkt der Gegengeraden und spürten ein leichtes Anheben des Fahrzeugs in seiner Federung. Nicht eine Sekunde später glaubte ich, es zu sehen: 251 km/h auf der Anzeige.

Blitzschnell erschien der erste Bremspunkt, und die Geschwindigkeit auf der digitalen Anzeige sank auf 220 km/h und dann auf 198 km/h.

Ich lachte laut auf. Was für eine unglaubliche Ingenieursleistung. Viel Fahrspaß in meinen eigenen Händen, mit mehr Fähigkeiten, als ich ausschöpfen kann; in den Händen eines wirklich erfahrenen Fahrers ist es monumental.

Ray

Tesla owner since 2015 and TSLA investor since 2016, this author shares insights on Tesla, electric vehicles (EVs), and the future of sustainable mobility. Covering industry trends, ownership experience, and emerging technologies, the content delivers clear, informed perspectives for EV enthusiasts and investors alike.