Geely Starray EM-i Super Hybrid im Fahrbericht
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Wir fahren den erschwinglichen Starray EM-i Plug-in-Hybrid der neuen chinesischen Marke Geely (Geely Automotive).
Der Name Geely mag hierzulande noch nicht jedem ein Begriff sein, doch die anderen Marken des Automobilgiganten, darunter Volvo, Lotus, LEVC und Polestar, sind es mit Sicherheit.
Nach dem ersten Modell in Großbritannien, dem rein elektrischen EX5, präsentiert sich der Starray EM-i Super Hybrid als weiteres Familien-SUV. Diesmal handelt es sich um einen preislich attraktiven Plug-in-Hybrid.
Antrieb und Reichweite
Ab einem Preis von rund 34.500 € kombiniert das Modell einen 1,5-Liter-Benzinmotor mit 99 PS und einen Elektromotor mit 217 PS. Beide arbeiten über ein sogenanntes „E-DHT“-Getriebe (Electric Dedicated Hybrid Transmission) zusammen, das beide Antriebsquellen vereint und den Elektromotor effektiv als Hauptantrieb nutzt.
Die Ausstattungsvarianten Pro und Max nutzen eine 18,4-kWh-Batterie, während das Spitzenmodell Ultra eine größere 28,9-kWh-Batterie besitzt. Geely gibt für die kleinere Batterie eine rein elektrische Reichweite von 84 Kilometern und für die größere bis zu 137 Kilometer an.
Mit einer maximalen kombinierten Reichweite von bis zu 995 Kilometern werden lange Fahrten zum Kinderspiel, und Reichweitenangst gehört der Vergangenheit an.
Design und Wettbewerber
Zu den Wettbewerbern des Starray EM-i zählen der MG HS PHEV, der BYD Sealion 5, der Chery Tiggo 7 und der Jaecoo J7, ebenfalls aus China. Hinzu kommen Plug-in-Hybrid-Varianten der etablierteren Modelle Kia Sportage, Hyundai Tucson und Volkswagen Tiguan.
Auf den ersten Blick ähnelt das Modell dem EX5 stark. Obwohl beide die gleiche GEA-Plattform nutzen, ist der Starray EM-i (die Abkürzung steht für Electro-Mechanical Intelligent) etwas länger und weist eine aggressivere, scharf gezeichnete Front auf.
Letztlich besitzt er, wie viele mittelgroße SUVs, ein eher generisches Erscheinungsbild. Dennoch ist er keineswegs unattraktiv.
Innenraum und Technik
Im Innenraum gleicht er dem EX5, was ein minimalistisches Armaturenbrett bedeutet. Dieses besteht aus einem schlanken digitalen Instrumententräger mit 26 cm Diagonale und einem großen zentralen Infotainment-Touchscreen von 39 cm Diagonale.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, mit vielen Soft-Touch-Oberflächen und hochwertigen Materialien. Er wirkt und fühlt sich definitiv teurer an, als er tatsächlich ist.
Die Bildschirme präsentieren sich mit gestochen scharfen Grafiken und reibungslosen Reaktionen, obwohl physische Bedienelemente für die Klimaanlage wünschenswert wären. Leider wird das technische Erlebnis durch die unaufhörlichen Warntöne getrübt, die in chinesischen Autos oft besonders ausgeprägt sind. Trotzdem haben die umfangreichen Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme dem Starray EM-i zu einer Höchstwertung von fünf Euro NCAP Sternen verholfen.
Platzangebot und Alltagstauglichkeit
Für fünf Erwachsene bietet das Modell mehr als ausreichend Platz. Der Kofferraum fasst nützliche 528 Liter und lässt sich bei umgeklappter Rücksitzbank auf enorme 2.065 Liter erweitern.
Kritisch betrachtet, empfand ich die Sitzposition als etwas zu hoch und die Verstellmöglichkeiten des Lenkrads als nicht ausreichend.
Fahreindruck
Auf der Straße zeigt sich das Modell komfortabel, geschmeidig und vermittelt einen soliden Eindruck. Es ist leicht zu fahren und dank seines Wendekreises von 10,4 Metern sowie der leichtgängigen Lenkung mühelos zu manövrieren.
Das Fahrwerk ist eher weich abgestimmt, wodurch Schlaglöcher und Bodenwellen gut abgefedert werden. Bei höheren Reisegeschwindigkeiten wirkt es kultiviert und souverän.
Auf anspruchsvolleren Straßen bleibt es weitgehend stabil, doch für
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