Honda-Antrieb für Aston Martin soll in Zandvoort debütieren
Honda (Honda) bestätigte auf einer Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Großbritannien, dass das neue Antriebsaggregat für Aston Martin (Aston Martin) voraussichtlich beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort seine Premiere feiern wird. Diese Aktualisierung ergänzt ein umfangreiches Aerodynamikpaket, das Aston Martin zuvor in Ungarn einführen will.
Die Frage nach dem überarbeiteten Honda-Motor kursierte seit Wochen im Fahrerlager. Shintaro Orihara, Hondas Leiter der Streckenaktivitäten, beendete die Spekulationen am Medientag des Großen Preises von Großbritannien. Er erklärte, das Ziel sei die Niederlande, und man arbeite mit Hochdruck daran, die Aufgabenliste abzuarbeiten und das neue Antriebsaggregat dorthin zu liefern. Damit seien die bisher vagen Ankündigungen von einem “Sommer”-Einsatz präzisiert.
Die Arbeit im Werk Sakura sei umfangreich. Honda konzentriere sich auf die Form der Brennkammer, die Vorkammer, das Schmiersystem zur Reibungsreduzierung und die Zuverlässigkeit. Eine Leistungssteigerung ohne verbesserte Robustheit wäre sinnlos, so Orihara. Er betonte die Ambition des Projekts: Man wolle einen deutlichen Sprung nach vorne machen, keine kleinen Schritte.
Es handele sich also nicht um eine schrittweise Entwicklung, sondern um einen erheblichen Fortschritt. Dennoch dämpfte Orihara die Erwartungen: In der Formel 1 gebe es keine Wunderlösung. Er denke nicht, dass man auf einen Schlag zu Mercedes-Benz (Mercedes-Benz) oder RBPT (Red Bull Powertrains) aufschließen werde, aber man erwarte einen “vernünftig signifikanten Sprung”.
Ungarn zuerst, dann Zandvoort
Der Zeitplan werde damit klarer. Adrian Newey habe bereits zuvor in einem Interview mit Aston Martin angekündigt, das erste große Aerodynamik-Paket für den AMR26, inklusive einer deutlichen Gewichtsreduzierung, werde in Ungarn beim letzten Grand Prix vor der Sommerpause eingeführt. Der neue Honda-Motor würde das Paket dann beim ersten Rennen nach der Pause in Zandvoort ergänzen.
Mike Krack, der Leiter der Streckenaktivitäten bei Aston Martin, bestätigte das Ausmaß der aerodynamischen Arbeiten, ohne präzise Details zu nennen. Er sprach von einer erheblichen aerodynamischen Verbesserung und einer substanziellen Gewichtsreduzierung, wofür viele Teile geändert werden müssten.
Krack warnte jedoch, dass die Optimierung des neuen Pakets Zeit in Anspruch nehmen werde, auch auf der Strecke. Er erwarte nicht, dass alles bereits für das erste freie Training perfekt sei und man möglicherweise einige Sitzungen benötigen werde, um das Maximum herauszuholen. Dies sei ein vorsichtiger Hinweis, der die Komplexität der Aufgabe verdeutliche, da Simulationen nicht alles vorwegnehmen könnten und die Feinabstimmung auf dem Asphalt erfolge.
Oliver Bearman schied beim Qualifying der Formel 1 in Silverstone bereits im ersten Durchgang (Q1) aus. Der junge Pilot erklärte im Anschluss, dies entspreche nicht dem Niveau, das man noch vor einigen Monaten gehabt habe.
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