Volkswagen: Vergessenes Motorkonzept könnte durch E
Volkswagen (Volkswagen) verfolgte einst ein Motorkonzept, das grundverschiedene Funktionsweisen miteinander verband: die Gemischbildung eines Ottomotors mit der zündkerzenlosen Kompressionszündung eines Dieselmotors. Ziel der Ingenieure in Wolfsburg war es, die hohe thermische Effizienz des Diesels mit geringeren Emissionen und einer saubereren Verbrennung zu vereinen.
Als einziger Hersteller brachte Mazda (Mazda) eine vergleichbare Technologie zur Serienreife. Im Jahr 2019 debütierte der Skyactiv-X (Skyactiv-X) mit SPCCI-Technologie, einer Zündkerzen-gesteuerten Kompressionszündung. Die aktuelle Weiterentwicklung, der e-Skyactiv X, leistet in Modellen wie dem Mazda3 (Mazda3) und dem CX-30 (CX-30) 186 PS und 240 Nm Drehmoment bei einem Verdichtungsverhältnis von 15:1. Andere große Automobilkonzerne schlossen sich diesem Ansatz jedoch nicht flächendeckend an.
Dieses Szenario könnte sich nun aufgrund der Kosten für synthetische Kraftstoffe ändern. Sollte ein Liter E-Fuel langfristig deutlich teurer bleiben als herkömmliches Benzin, gewinnt jeder Effizienzpunkt wieder an Bedeutung. Technologien wie CCS, GCI oder der Skyactiv-X könnten dann erneut das industrielle Interesse wecken.
Marken wie Volkswagen (Volkswagen), Mercedes-Benz (Mercedes-Benz), Stellantis (Stellantis) und BMW (BMW) haben über Jahrzehnte hinweg erheblich in Verbrennungsmotoren, Produktionsanlagen und Ingenieurwissen investiert. Eine Ausnahmeregelung für synthetische Kraftstoffe würde es ihnen ermöglichen, dieses Erbe zumindest teilweise zu nutzen und zu bewahren.
Ungeklärt bleiben die verfügbaren Mengen. Die heute erhältlichen E-Fuels sind knapp und teuer, und Pilotprojekte wie „Haru Oni“ in Chile, wenngleich vielversprechend, sind noch weit von den Produktionszahlen entfernt, die nötig wären, um einen signifikanten Anteil des europäischen Fahrzeugbestands zu versorgen. Zudem müsste eine europäische Öffnung mit einem selektiven Regelwerk einhergehen, das voraussichtlich nur hocheffiziente, hybride oder emissionsarme Lösungen berücksichtigen würde.
