Hybridautos

Mitsubishi Outlander PHEV: Fahrbericht zum Modelljahr 2026

Was stellt Mitsubishi (Mitsubishi) heutzutage eigentlich noch her? Und damit ist nicht der Bereich der Schwerindustrie gemeint, der buchstäblich alles produziert, sondern der Automobilhersteller. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, denn so sehr Sie glauben, es zu wissen, kennen Sie wahrscheinlich nicht die gesamte Modellpalette. In Kanada sind es der RVR, der Eclipse Cross und der Outlander. Ein ausgesprochen schlankes Angebot, und ich wette, Sie kannten nicht alle drei. Ich jedenfalls nicht.

Es ist jedoch merkwürdig, dass ich im Großraum Toronto überall Mitsubishis (Mitsubishi) sehe, doch es ist fast immer der Outlander, und meistens die PHEV-Variante. Zufällig stand mir nun ein 2026er Outlander PHEV GT Premium zur Verfügung, um herauszufinden, warum das so ist.

Besonders im Innenraum fällt auf, dass er sehr nach Nissan (Nissan) aussieht – und das liegt daran, dass er es auch ist. Es lohnt sich, die symbiotische Beziehung hier zu verstehen. Die Grundstruktur des Outlander basiert auf der des Nissan (Nissan) Rogue, mit offensichtlichen Anzeichen wie dem Design der Frontpartie und großen Teilen des Innenraums; die Benutzeroberfläche der Infotainmentsysteme ist dabei ein klares Indiz. Doch das ist nicht die ganze Geschichte.

Während Mitsubishi (Mitsubishi) für die Plattform auf Nissan (Nissan) zurückgriff, hat Nissan (Nissan) seinerseits Mitsubishis (Mitsubishi) Hybridtechnologie übernommen. Der Antriebsstrang im Outlander PHEV ist somit eine reine Mitsubishi-Entwicklung, obwohl sich der Rest des Outlander sehr Nissan (Nissan)-typisch anfühlt. Eine Win-Win-Situation, die beim Antrieb beginnt.

Das Herzstück – der Antriebsstrang

Mitsubishis (Mitsubishi) Hybridantrieb wurde über etwa ein Jahrzehnt hinweg kontinuierlich verfeinert, was Nissans (Nissan) Interesse daran erklärt. Er besteht aus einem 2,4-Liter-Vierzylinder-Motor, der mit zwei Elektromotoren gekoppelt ist. Zusammen leisten sie 248 PS und ein kräftiges Drehmoment von 450 Nm. Die 22-kWh-Batterie ermöglicht eine geschätzte elektrische Reichweite von 72 Kilometern und lässt sich sowohl per Ladekabel als auch über den Verbrennungsmotor als Generator aufladen.

Der Outlander PHEV bevorzugt es, so oft wie möglich im rein elektrischen Modus zu fahren. Schaltet sich der Benzinmotor zu, priorisiert er zunächst das Laden der Batterie, bevor er die Vorderräder antreibt. Der Allradantrieb wird durch einen der Elektromotoren an der Hinterachse realisiert. Der Betrieb ist äußerst geschmeidig; der Outlander vermittelt stets das Gefühl einer sanften und drehmomentstarken Elektroauto-Kraftentfaltung. Der Benzinmotor tritt dabei in den meisten Situationen kaum in Erscheinung. Die Raffinesse des gesamten Systems überrascht, bedenkt man Mitsubishis (Mitsubishi) derzeitige Position im Automobilmarkt.

Unterwegs – Fahreindrücke

Ein kleiner Wermutstropfen ist die rein elektrische Reichweite. Obwohl das Display bis zu 75 Kilometer anzeigte, lag die realistische Reichweite bei etwa 50 bis 55 Kilometern, gemessen bei ordentlichem Wetter und ohne sportliche Fahrweise. Dies ist akzeptabel, da viele Elektrofahrzeuge die angegebene Reichweite oft nicht erreichen. Bei einem Plug-in-Hybridfahrzeug mit von vornherein begrenzter elektrischer Reichweite fällt dies jedoch stärker ins Gewicht. Für Besorgungen und den typischen Kurzstreckenverkehr reicht die elektrische Energie dennoch aus.

Der Outlander PHEV funktioniert so, wie er soll. Der geschmeidige Antriebsstrang wird ergänzt durch eine unaufdringliche Federung und eine Lenkung, die für einen siebensitzigen Crossover nicht übermäßig schwammig wirkt. Er ist komfortabel, leise, leicht zu fahren – genau das, was die meisten Käufer wünschen.

Das Äußere – ein polarisierendes Erscheinungsbild

Ein Schönheitswettbewerb würde der Outlander wohl nicht gewinnen. Die belebte Frontpartie ist Geschmackssache. Dennoch wirkt der Outlander, besonders in dem dezenten Mondsteingrau mit diamantgeschliffenen Rädern, fast schon gefällig. Zusätzliche Punkte gibt es für jene, die ihr Elektrofahrzeug gerne zur Schau stellen möchten, denn das PHEV-Logo an den Vordertüren ist das größte, das der Verfasser je gesehen hat – eine ungewöhnliche, aber auffällige Art, Präsenz zu zeigen.

Überraschender Luxus – Innenraum

Braunes, semi-anilin Rautensteppleder war nicht das, was man in einem Mitsubishi (Mitsubishi) erwartet hätte. Doch hier ist es. Es sieht hervorragend aus und fühlt sich ebenso an. Die Vordersitze bieten guten Halt und verfügen über eine kräftige Massagefunktion sowie Heiz- und Kühlfunktionen.

Obwohl die Sitze eine hochwertige Anmutung besitzen, ist der Rest des Innenraums sehr Nissan (Nissan)-typisch. Dies gilt bis hin zu den beiden 12,3-Zoll-Bildschirmen für den Instrumententräger und das Infotainmentsystem, die beide fast unverändert die Nissan (Nissan)-Software nutzen.

Der Wählhebel und die Klimabedienung stammen ebenfalls aus dem Teilelager von Nissan (Nissan). Mitsubishi (Mitsubishi) wich jedoch nicht in allen Punkten ab und entschied sich für ein eigens entwickeltes Lenkrad, um sich vom Konzernverwandten abzuheben.

Und siehe da: Es funktioniert einfach. Alles wirkt passend für diese Fahrzeugklasse und fühlt sich auf die richtige Weise intuitiv an. Man könnte sich über die sehr dünn wirkenden Türverkleidungen beschweren, doch dies wäre Haarspalterei, da sie tatsächlich die Illusion von mehr Raum vermitteln.

Wie ein alter Baseballhandschuh — eingepackt

Der Mitsubishi (Mitsubishi) Outlander PHEV GT Premium des Modelljahres 2026 schafft es, sich vertraut und bequem anzufühlen, wie ein alter Baseballhandschuh. Es gibt sicherlich auffälligere Modelle auf dem Markt, doch wenn es darum geht, den Alltag zu meistern, leistet der Outlander gute Dienste. Allerdings sollte man ihn als Fünfsitzer mit einem 872 Liter großen Kofferraum betrachten, denn der Beinraum in der dritten Reihe ist kaum nutzbar und allenfalls für Feinde gedacht.

Obwohl der Preis von rund 59.000 € über dem einiger direkter Konkurrenten (wie dem RAV4) liegt, vermittelt der Outlander PHEV GT Premium ein Gefühl, das ihn in puncto Luxus eine halbe Klasse höher ansiedelt. Er ist zudem der einzige erschwingliche Plug-in-Hybrid mit drei Sitzreihen, selbst wenn die dritte Reihe kaum von Bedeutung ist. Zusammenfassend lässt sich sagen: Mitsubishi (Mitsubishi) baut zwar nicht viele Autos oder auch nur große Mengen davon, doch es gibt einen klaren Grund, warum der Outlander PHEV bekannt ist und gekauft wird: Er ist praktisch, erschwinglich und wertiger, als man zunächst annehmen würde.

Der vorliegende Text enthält leider keinen englischen Artikel, der von mir zusammengefasst werden könnte. Es sind lediglich HTML-Elemente für eine Bildergalerie, einen Newsletter-Bereich und Informationen über den Autor vorhanden. Der eigentliche redaktionelle Inhalt fehlt.

Imran schätzt die Vielfalt, die die Automobilindustrie zu bieten hat, und besaß bereits über ein Dutzend Fahrzeuge verschiedener Hersteller. Er ist dankbar, einen Traumwagen seiner Kindheit sein Eigen nennen zu dürfen, und genießt es, die nächste Generation zu inspirieren. Wenn Imran nicht hinter dem Lenkrad sitzt, spielt er Basketball oder verbringt Zeit mit seiner Familie.

James Stephenson

EV, space, and tech enthusiast delivering the latest auto industry news in a clean, easy-to-read format. Focused on innovation, electric vehicles, and future mobility trends, with firsthand insight as a Tesla investor and Model Y owner. Stay updated with concise, reliable coverage of the technologies shaping tomorrow’s roads.